Abk. für "Disk And Execution Monitor", d.h. nicht interaktive Programme, die bestimmte Funktionen eines Systems übernehmen. Diese werden entweder durch "Ereignisse" ausgelöst, wie der Zugriff auf eine Ressource, wie z.B. ein News Server, Telnet oder FTP-Server, die nicht ständig benötigt werden, oder die Spezialaufgaben wie die Verwaltung einer Datenbank übernehmen, auf die nur über Client-Programme zugegriffen werden kann.
Datenpaket, das ohne weitere Verbindungssicherung zwischen zwei Endpunkten aus in sich geschlossene Dateneinheit verschickt wird.
In der Informatik entstandener Mode-Ausdruck für die Sammlung und Auswertung grosser Mengen von Daten.
Veralter einer Datenbank, der für die Wartung verantwortlich ist und der Zugriffsrechte kontrolliert.
Damit meint man der ordnungsgemässen Zustand von Daten, setzt ein zuverlässiges Betriebssystem voraus.
Die Übersetzung von Daten aus einem proprietären Programm-Format in ein Standard-Format, das von vielen Anwendungen bearbeitet werden kann oder in ein anderes proprietäres Programm-Format. Proprietäre Datenformate eignen sich hervorragend zur langfristigen Kundenbindung im wahrsten Sinne des Wortes. Auf Unix-Systemen werden nahezu allen Daten in offenen Formaten gespeichert, was zumindest den Wechsel auf ein anderes Unix- oder Open Source System zum "Nicht-Ereignis" macht.
Abk. für "dümmster anzunehmender User", oder solche Leute, die in einem Nuklearkraftwerk allein durch Anwesenheit einen GAU [grösster anzunehmender Unfall] verursachen würden. DAUs fallen dadurch auf, dass sie HTML-email und Attachments verschicken, ALLES IN GROSSBUCHSTABEN TIPPEN, Fehler und Probleme immer Dritten anlasten, auf Umgangsformen verzichten und mangels Aufklärung hohe Selbstsicherheit zur Schau tragen.
Engl. Abk. für "Distributed Denial of Service" Angriff, die systematische Verhinderung der Nutzung einer Ressource durch ihre rechtmässige Anwender. Oft gegen Firmen gerichtet, die sich ob ihrer Unerfahrenheit auf dem Internet gegen über Jahrzehnte etablierte Verhaltensregeln verstossen. Legal werden solche DDoSs nicht.
Solche Angriffe nutzen eine technische und eine administrative Schwachstelle aus. TCP/IP-Pakete werden so manipuliert, dass die Absender-Adresse und ggfls andere Parameter vor dem Versand gefälscht werden. Dies führt dazu, dass diese Daten-Pakete vom Zielrechner bearbeitet werden und je nach Parameter dort vorrübergehend oder auch über längere Zeit hinweg Ressourcen [Arbeitesspeicher, CPU-Aufwand] verbrauchen. Ein Rücksendung ist aufgrund der gefälschten Adresse nicht möglich.
Möglich werden solche Angriffe, weil viele Netzbetreiber auch Daten-Pakete aus Ihrem Netz herauslassen, die eine falsche Absender-Adresse [ausserhalb des eigenen Netzes] haben. Diese Prüfung unterbleibt entweder aus Desinteresse oder Kostengründen.
Software-Anwendung, mit der man Anwendungen zur Fehlerermittlung Schritt für Schritt ausführen kann, wobei bei jedem Einzelschritt alle internen Zustände und Variablen der geprüften Anwendung auf Korrektheit hin überprüft werden können.
Engl. für Standard-Einstellung einer Konfigurationsmöglichkeit. In Europa ist die Default-Einstellung für die meisten Drucker A4-Format.
Abk. für "Deutsches Network Information Center", die Verwaltungsstelle deutscher Domainnamen.
Eines von vielen Verschlüsselungsverfahren, aufgrund ständiger Fortschritte der typischen CPU-Leistung durch andere Verfahren ersetzt.
Phänomen, das bewirkt, dass sauber getippte Briefe wie miserabel gestaltete Postwurfsendungen aussehen.
Abk. für "Dynamic Host Configuration Protocol", d.h. die dynamische Zuweisung einer IP-Adresse an einen Rechner bei dessen Start, nützlich vor allem dort, wo viele Maschinen nur kurzzeitig angeschaltet sind oder nur kurzzeitig eine IP-Adresse benötigen [z.B. Home Computer].
Siehe JavaScript.
Engl. für "Verzeichnis", entweder eines auf der Festplatte, oder ein Internet-Verzeichnis wie z.B. Yahoo!.
Engl. für "Ausschlussklausel", d.h. der Vertragsteil, in dem die Rechtsabteilung eines Unternehmens alle Versprechungen der Marketing-Abteilung widerruft.
Abk. für "Domain Name Service".
Engl. "Bereich". Jeder in einem Netzwerk angeschlossene Computer wird Teil einer Domain so wie ein Bürosessel Teil des Büros wird. Eine einzelne Maschine wird über den Hostnamen in Verbindung mit der Domain innerhalb einer Landesdomain adressiert [wobei die eigentliche Kommunikation eine IP-Adresse voraussetzt].
Engl. "Eingangs-Seite", eine speziell für Suchmaschinen [Glossar] optimierte Web-Seite. Heute nahezu wertlos, da alle wichtigen Suchmaschinen die sog. Linkpopularität berücksichtigende Algorithmen verwenden. Siehe auch das Suchmaschinen-Tutorial.
Abk. für "Denial of Service", Siehe auch .
Abgeleitet von der Top-Level-Domain junger Internet-Unternehmen, [dot = Punkt], deren Euphorie sich inzwischen verflüchtigt hat.
Herunter-Laden von Daten aus einem Rechner über ein Netzwerk.
Engl. für "Durchzug" oder "Entwurf". Alle Internet Standards werden vor Einführung und Verabschiedung öffentlich diskutiert. Vorläufige Entwürfe sind Internet Drafts.
Abk. für "Document-Type-Definition", die allen dem SGML-Standard entsprechenden vorangehende sollte. Auch HTML ist ein Sub-Standard der SGML. Mit einer DTD wird die Syntax und Semantik der Auszeichnungssprache für diesen Dokumenttyp festgelegt. Dadurch entfällt die Notwendigkeit, für jede neue Auszeichnungssprache einen neuen Parser schreiben zu müssen.
Siehe JavaScript.
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